Posts Tagged ‘PKV’

PKV Testsieger 2013

Saturday, December 14th, 2013

Im Map Report 2013 wurden 17 private Krankenversicherungen in den Bereichen Service, Verträge und Bilanzen benotet. Wie im Vorjahr wurde die Debeka Krankenversicherung zum Testsieger gekürt. R+V Versicherung, Signal Krankenversicherung, DKV und Deutscher Ring erhielten ebenfalls die die Bestnote “mmm”.

Auch das Deutsche Institut für Service-Qualität testete 2013 den Service der privaten Krankenversicherungsunternehmen. Gesamtsieger wurde dabei die Barmenia Krankenversicherung, Testsieger im Bereich “Service” wurde der Münchener Verein, die besten Leistungen im Test boten Barmenia und Deutscher Ring.

Beim Vergleich durch Morgen & Morgen, wobei Wachstum, Stabilität und Kosten der Versicherer untersucht wurden, gab es 2013 vier Testsieger: Alte Oldenburger, DEVK, Mecklenburgische und Provinzial.

Auch die Zeitschrift WirtschaftsWoche hat 2013 einen Test zur privaten Krankenversicherung veröffentlicht. Bei den über 800 überprüften Tarifen konnte sich die HanseMerkur mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis als Testsieger durchsetzen, gefolgt von PKV Tarifen der Versicherungsunternehmen Continentale, Arag, Debeka und Universa.

PKV Testsieger 2012

Wednesday, December 19th, 2012

Laut eines Testberichtes der angesehenen Vergleichsagentur Assekurata sind Alte Oldenburger Krankenversicherung und Debeka Krankenversicherung die besten privaten Krankenversicherungen des Jahres 2012.

Bei den Kriterien Sicherheit, Erfolg und Beitragsstabilität wurde 2012 die Alte Oldenburger von der Assekurata mit “Exzellent” benotet. Auch Kundenorientierung und Wachstum des Versicherers konnten mit sehr guten Noten überzeugen.

Die beiden Versicherungsunternehmen Alte Oldenburger und Debeka wurden auch im Jahr 2011 von der Assekurata mit der Bestnote A++ beurteilt. Im Jahr 2010 gewann die LVM Krankenversicherung den Assekurata Versicherungsvergleich.

Im Juni 2012 hat die Stiftung Warentest Testergebnisse zu Auslandsreisekrankenversicherungen veröffentlicht. Die Tester untersuchten 47 Verträge und erklärten die Würzburger Versicherung mit dem Tarif Travelsecure AR-56 zum Testsieger. Tarifen der Ergo Direkt Versicherung, der Inter Krankenversicherung und der LVM wurde ebenfalls ein “sehr gut” bescheinigt.

Private Krankenversicherung 2012

Thursday, September 29th, 2011

Die Private Krankenversicherung 2012: Unisex- statt Einsteigertarife

Im Lauf des Jahres 2012 sollen in der Privaten Krankenversicherung sogenannte Unisex-Tarife eingeführt werden, die bisherige Unterscheidung nach Geschlecht ist laut dem Europäischen Gerichtshof nicht zulässig. Auch bei den Einsteigertarifen haben einige Versicherungen Änderungen angekündigt.

Private Krankenversicherung mit gleichen Beiträgen für Männer und Frauen

Bislang erhebt die Private Krankenversicherung unterschiedliche Beiträge für Männer und Frauen. Dies wird unter anderem mit der höheren Lebenserwartung der weiblichen Bevölkerung und der damit verbundenen höheren Kosten im Alter begründet. Der Europäische Gerichtshof hat derartige Unterscheidungen jedoch für ungültig erklärt.

Daher wird die Private Krankenversicherung 2012 die Tarife neu kalkulieren, spätestens bis Jahresende sollen die Änderungen vollzogen sein. Männer, die gerne in die Private Krankenversicherung wechseln möchten und die Voraussetzungen dafür erfüllen, sollten dies daher möglichst vor Inkrafttreten der neuen Tarife tun, da diese voraussichtlich mit höheren Beiträgen verbunden sein werden.

Einige Anbieter streichen Einsteigertarife

Viele Versicherungen bieten bislang günstige Einsteigertarife an, um die Private Krankenversicherung beispielsweise auch für Einzelunternehmen mit einem eher geringen Einkommen attraktiv zu machen.

Der spätere Wechsel in einen teureren Tarif, mit dem einige Unternehmen gerechnet hatten, trat jedoch nur in sehr geringem Umfang ein. Daher haben einige Anbieter nun beschlossen, die Einsteigertarife ab dem Jahr 2012 aus dem Programm zu nehmen.

Wer sich für einen solchen Tarif interessiert, sollte die Versicherung daher möglichst noch in diesem Jahr abschließen, um noch zwischen mehreren Anbietern wählen zu können.

Private Krankenversicherung 2011

Tuesday, August 23rd, 2011
Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung erlebte ab 1925 ihren Aufschwung, als es auf Grund der Informationen aus Sterbetafeln und Krankheitsverläufen möglich wurde, Versicherungsverläufe und die daraus folgende Erfüllbarkeit der versprochenen Versicherungsleistung zu garantieren.

Derzeit sind ca. 16 Millionen Deutsche bei ca. 50 Versicherungsunternehmen durch eine private Krankenversicherung gegen Krankheitsrisiken, teilweise als Zusatzversicherung, abgesichert.

Der Gesetzgeber hat im Sozialgesetzbuch V festgelegt, wer in eine private Krankenversicherung wechseln darf. Für Arbeitnehmer wurden die Wechselmöglichkeiten im Jahr 2011 erheblich erleichtert.

 

Wer kann sich privat krankenversichern?

In die private Krankenversicherung können folgende Personengruppen eintreten bzw. wechseln:

    • Selbständige,
    • Freiberufler,
    • Beamte,
    • Studenten,
    • Arbeitnehmer, deren Verdienst oberhalb der Einkommensgrenze liegt.

Außer den Arbeitnehmern muss keine der aufgeführten Personengruppen eine Einkommensgrenze überschreiten.

 

Neuerungen zum Wechsel in die private Krankenversicherung 2011

Für Arbeitnehmer erleichtert sich ab 2011 der Wechsel in die private Krankenversicherung auf zweierlei Weise:

  1. Die so genannte Wechselfrist wurde von drei auf ein Jahr verkürzt. Das bedeutet für Sie als Arbeitnehmer, dass bereits eine einmalige Überschreitung der Einkommensgrenze den Wechsel für Sie ermöglicht.
  2. Die Einkommensgrenze wurde erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland herabgesetzt. Bestand 2010 noch eine Einkommensgrenze von 49950,- Euro Jahresverdienst, so können Sie 2011 schon ab 49500,- Euro Jahresverdienst in die private Krankenversicherung wechseln.

Diese Änderungen erleichtern die Wahlfreiheit als Arbeitnehmer erheblich, da durch die Verkürzung der Wechselfrist der Wechsel in eine private Krankenversicherung vereinfacht und der Wettbewerb zur gesetzlichen Krankenversicherung verstärkt wird.

 

Weitere Neuerungen

Wahltarife, wie zum Beispiel Chefarztbehandlung, Einbettzimmer oder auch die Auslandskrankenversicherung, dürfen ab 2011 nur durch private Krankenversicherungen angeboten werden.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wurde die paritätische Finanzierung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer endgültig aufgehoben. Das bedeutet: zukünftige Kostensteigerungen im Gesundheitswesen tragen vornehmlich die gesetzlich Versicherten.

Für Personen, deren Verdienst dauerhaft oberhalb der Einkommensgrenze liegt und die keine junge Familie haben, kann der Wechsel in einen geeigneten PKV Tarif von erheblichem Vorteil sein. Experten im Bereich Private Krankenversicherung helfen dabei kostenlos.

 

Bildquelle: Ronny Richert / Pixelio

Private Krankenversicherung Billigtarife in der Kritik

Wednesday, July 27th, 2011

Auf Werbebannern und in Emails wird teilweise damit geworben, dass man in eine private Krankenversicherung wechseln und sich dort schon für z.B. 59,- oder 89,- Euro monatlich versichern könne.

Auf diese Art wäre der Versicherte in der Lage, jährlich tausende Euro zu sparen. Seriöse Fachleute, Vermittler und Berater distanzieren sich von solchen Werbemethoden, kritisieren Billigtarife und klären Interessenten auf:

Monatsbeiträge dieser geringen Höhe basieren auf seltenen Sonderfällen und Rechentricks, sind für kaum jemanden tatsächlich erhältlich und bieten keinen nennenswerten Leistungsvorteil gegenüber gesetzlichen Krankenversicherungen. Solche Tarife haben sogar Nachteile gegenüber der GKV.

In die PKV wechseln aus Geldnot?

Die Wahrheit ist: PKV Tarife können zwar preisgünstiger sein als alternativ zu zahlende Krankenkassenbeiträge, das gilt jedoch besonders für Versicherte mit relativ hohem Einkommen, die nicht mehrere junge Kinder haben oder zu bekommen planen.

Wer sich trotz eines relativ geringen Einkommens privat versichern darf und mehrere junge Kinder hat, ist in einer gesetzlichen Krankenversicherung oft besser aufgehoben als in einem privaten Einsteiger- bzw. Billigtarif.

Aus Geldnot sollte man nicht von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln, denn die größte Stärke der PKV sind Ihre invididuell anpassbaren, hochqualitativen, modernen medizinischen Leistungen, die man für 59,- Euro Monatsbeitrag sowieso nicht erhält.

Nachteile von PKV Billigtarifen

So warnt auch das Ratingunternehmen Franke & Bornberg in einer aktuellen Veröffentlichung vor den billigen “Einsteigertarifen”:

Patienten bekommen keine Leistung, wenn sie eine ambulante Psychotherapie benötigen, auch Rehas und Kuren sowie künstliche Befruchtungen und Heilpraktiker-Behandlungen werden nicht bezahlt. Und die üblichen Bestimmungen für Zahnersatz gelten nicht.

In solchen Tarifen besteht kein Spielraum, Leistungen aus Kulanz zu erstatten. Zudem sind wegen der knappen Kalkulation künftig überdurchschnittliche Beitragssteigerungen nicht auszuschließen.

Das Optimimum ist ein individueller Kompromiss

Letztlich muss sich der Versicherte gut beraten entscheiden, welcher der drei Aspekte “Leistung”, “anfänglicher Monatsbeitrag (und Selbstbeteiligung)” sowie “Beitragsstabilität” ihm beim Krankenversicherungsschutz wie wichtig ist, denn:

Die besten Versicherungsleistungen gibt es natürlich nicht in den billigsten Tarifen. Die momentan billigsten Tarife sind höchstwahrscheinlich nicht die zukünftig beitragsstabilsten. Ein Wechsel des Tarifs kann nach neu hinzugekommen gesundheitlichen Problemen schwer oder unmöglich werden.

Gesunde Skepsis ratsam

Deshalb muss der ehrliche Ratschlag lauten: Finger weg von Angeboten, die mit Monatsbeiträgen von unter 100,- Euro für eine private Krankenversicherung werben! Und Vorsicht bei PKV-Tarifen mit Monatsbeiträgen deutlich unter 200,- Euro, denn dort sind hohe Selbstbeteiligung, relativ geringer Leistungsumfang, wenig Kulanzbereitschaft und überdurchschnittliche Beitragssteigerungen zu erwarten.

Um einen für Sie individuell guten PKV-Tarif zu finden, lassen Sie sich unbedingt von seriösen und möglichst unabhängigen Experten beraten. Legen Sie gesunde Skepsis an den Tag und wenn etwas zu gut klingt, versuchen Sie es durch weitere eigene Recherchen zu überprüfen.

Handlungsunfähig durch Zögern

Die Entscheidungen für eine gesetzliche oder private Krankenversicherung, für einen konkreten Tarif und die damit zusammenhängenden Gestaltungsmöglichkeiten, wie die Höhe der Selbstbeteiligung, haben langfristige Folgen für Ihre Gesundheit und Ihren Geldbeutel. Sie sollten darum gut informiert getroffen werden.

Zögern Sie nur nicht zu lange damit, sich zu informieren, beraten zu lassen, sich zu entscheiden und — wenn sinnvoll — einen Wechsel zu machen. Sonst können Ihnen neu hinzugekommene Diagnosen die Möglichkeit nehmen, noch etwas an Ihrer Krankenversicherung zu ändern.

Mit möglicherweise sogar schwerwiegenderen Folgen als der Wechsel in einen Tarif, der vielleicht nicht alle Ihre Wünsche gleichzeitig optimal erfüllt, aber für Sie besser ist als Ihr bisheriger (und dann leider nicht mehr zu ändernder) Versicherungsschutz.

Beiträge anderer Websites zum selben Thema:
Chat Private Krankenversicherung, Billigtarife: Expertin antwortet – test.de
Krankenversicherung für 59 Euro – verbraucherschutz.tv
Private Krankenversicherungen: Experten warnen vor Billigtarifen – tarifcheck24.com
PKV: Franke & Bornberg warnt vor Billigtarifen – private-krankenkasse-pkv.de
DKV: Keine Billigtarife mehr – krankenversicherung-experte.com